Bild von Neuronen, Gehirnzellen

Autismus einordnen

Zusammenfassung:

Ein Problem für Autisten stellt Reizüberflutung dar, der in einem Overload oder Meltdown enden kann. Deswegen gibt es z.B. in Märkten in Irland spezielle Einkaufszeiten für Autisten, in denen bestimmte Geräuschkulissen vermieden werden.

Als Autist leidet man nicht unter Autismus, da es sich hier um keine Krankheit handelt. Therapieformen mit individueller Förderung sind gut für autistische Kinder, ABA (Applied Behavior Analysis) dagegen nicht. Bei dieser speziellen Therapieform wird der Autismus statt angenommen zu werden verleugnet.

Die Ursachen für Overloads und Meltdowns zu identifizieren ist wichtig für autistische Menschen. Die Vermeidung von unangenehmen Berührungen und Augenkontakt und zeigen von Verständnis sind wichtige Kriterien dafür.

Ein autistisches Kind ist auch ohne Therapie beschulbar. Logopädie, Ergotherapie, Schulbegleiter, individuelle Nachteilsausgleiche der Schulen und ein verständnisvolles Umfeld wirken unterstützend.

Arbeitgeber sollten ein Umfeld bieten, in dem die Stärken und die überdurchschnittliche Leistungsmöglichkeit von Autisten genutzt werden können.

Link zum Originalbeitrag von Stadtlandkind.info (externer Link) vom 18.09.2019

Bildquelle: Neuronen-Bild von Gerd Altmann (externer Link) auf Pixabay, (externer Link)

Schlagworte: Autismus, ABA

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